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Die wichtigsten Infos zum Internet-Standard IPv6




Warum wird IPv6 benötigt?

Bei der Umstellung von IPv4 auf IPv6 geht es also vor allem darum, neue sogenannte IP-Adressen zu gewinnen. Diese bestehen derzeit aus 32 Zeichen. Sie stecken unter anderem hinter den gut merkbaren Internetadressen mit Endungen wie .de oder .com. Außerdem bekommt jedes Gerät, das sich mit dem Internet verbindet, eine solche Adressnummer zugewiesen.

Um Nachschub an neuen Internet-Adressen zu liefern, ist eine Umstellung auf ein neues Internetprotokoll nötig. Beim IPv6-Standard besteht jede IP-Adresse aus 128 Zeichen.

Wie viele IPv6-Adressen stehen zur Verfügung?

Das neue Format stellt 340 Sextillionen Adressen bereit – das sind umgerechnet 600 Billiarden Adressen auf jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche.

Was passiert beim IPv6-Tag?

Viele große Internetseiten (darunter Google und Facebook) bieten für 24 Stunden ihre Inhalte gleichzeitig über IPv4 und IPv6 an. Die Nameserver liefern auf die Anfrage dann eine IPv4- und eine IPv6-Adresse zurück. Private Internetnutzer sollten davon eigentlich gar nichts mitbekommen – ihre Computer müssten automatisch herausfinden, welches Protokoll für sie das richtige ist, und die Daten auf diesem Weg herunterladen. Am IPv6-Tag wird getestet, ob das auch in der Praxis funktioniert oder
ob es Fehler in der Technik gibt.

Wie erfahre ich, ob ich IPv6 nutzen kann?

Auf http://www.wieistmeineip.de/ipv6test/ testen Sie in wenigen Sekunden kostenlos, ob Ihr Computer schon per IPv6 mit dem Internet verbunden ist. Das wird bei den allermeisten Privatkunden nicht der Fall sein, stellt aber kein Problem dar, weil das bisherige IPv4-Verfahren parallel weiter läuft.

Kommt es am IPv6-Tag zu Verbindungsproblemen?

Die allermeisten Nutzer werden keine Schwierigkeiten haben. Experten rechnen lediglich bei 0,05 Prozent aller Internetnutzer mit Problemen. In einem solchen Fall informieren Sie am besten den Kundendienst Ihres Providers darüber, welche Probleme aufgetreten sind.

Worauf muss ich in Zukunft beim Hardware-Kauf achten?

Sie werden Ihre bestehende Technik noch mehrere Jahre ohne Probleme weiter benutzen können. Die Computer selbst beherrschen beide Methoden. Wenn allerdings Neuanschaffungen bei der Netzwerktechnik anstehen (zum Beispiel Router oder DSL-Modems), sollten Sie darauf achten, dass diese neuen Geräte für IPv6 geeignet sind.

Wann wird IPv6 als neuer Standard eingeführt?

Die vollständige Umstellung ist zwar erst für das Ende des nächsten Jahrzehnts geplant, Branchenverbände wie der Bitkom gehen aber davon aus, dass spätestens Ende 2011 die IPv4-Adressen aufgebraucht sind. Daher sind Unternehmen angehalten, schnellstmöglich auf IPv6 umzurüsten.

Kann ich meine IP-Adresse unterdrücken?

Wer im Internet surft, hinterlässt unweigerlich Spuren, da sich aufgrund der IP-Adresse Ihres Computers nachvollziehen lässt, ob Sie zum Beispiel eine Seite angesteuert haben. Wenn Sie Ihre Privatsphäre im Netz schützen wollen, hilft oft nur ein Mittel: Anonymisierer. z.B https://www.torproject.org/

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